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Bonobo
titel: Black Sands
label: Ninja Tune / Rough Trade
v.ö.: 26.03.2010
format: CD
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“Bonobo returns triumphant. An outstanding piece of work.” iDJ
“A ravishing stew of styles. A man of many talents.” The Sun
“A high point in his career to date.” Music Week
“Without doubt a future classic.” Notion
(UK Medienzitate zum letzten Bonobo-Album „Days To Come“)
Simon Green aka Bonobo ist zurück mit seinem vierten, mit Hochspannung erwarteten Album „Black Sands“ - dem besten seiner bisherigen Karriere. Green beweist mit „Black Sands“ ein für alle mal, dass seine Fähigkeiten als Künstler und Produzent weit über die Subgenres von Dance-Music hinausgehen. Es ist ein Album mit epischer Reichweite und emotionaler Anziehungskraft, zusammengehalten von Simon Greens Verständnis für Komposition und Arrangement von Liveinstrumenten (die meisten davon hat er selbst eingespielt) und die Beherschung der Tricks und Kniffe des digitalen Zeitalters. „Black Sands“ ist das zeitgemäßeste Album, das er bisher gemacht hat.
Der erste Track „Kiara“ lässt schnell einen neuen Bonobo erkennen. Ja, es gibt zwar einen ausgezeichneten, mit Streichern unterlegeten Refrain, eine Reminiszenz an chinesische Art-Filme. Aber Bonobo platziert ihn in einem Kontext mit pumpendem Beat, düsteren Synthies und zerstückelten Vocals.
„Kong“ erscheint dagegen näher am gewohten soul-jazz Sound, der Bonobo lange Zeit beeinflusst hat, doch jedes weitere Hören veranschaulicht deutlich die Komplexität seiner Produktion und die Feinsinnigkeit, mit der sie erreicht wird.
Der hüpfende Beat von „Eyesdown“ und die Art, wie Simon Green die Stimme von Andreya Triana durch verschieden Sub-Bass Schichten schlängelt, ist seine eigene Interpretation der Two-Step Einflüsse. „El Toro“ mit seinem brasilianischem Flair und knackigem Beat und das von Gitarre und Bass-Melodie geleitet „We Could Forever“ bilden die Mitte des Albums, bevor es mit der ersten Single „The Keeper“ weitergeht. „The Keeper“ ist die wohl intensivste und gefühlvollste Zusammenarbeit zwischen Bonobo und Andreya Triana. „All In Forms“ zeigt erneut das Gespür für wunderschöne Melodien, eingebunden in einen stampfendes Beat- und Bass-Gerüst. Der dritte Song mit Andreya Triana, das polyrhthmische „Wonder When“, leitet das Ende des Albums ein, an dessen Ende mit „Animals“, Joy Division meets Steve Reich, und
der Titeltrack „Black Sands“ steht, dessen melancholische Bläser noch lange nachklingen.
Seit dem letzten Album „Days To Come“ ist Bonobo zum größten Ninja Tune – Künstler gewachsen. 15 Millionen Plays auf Last.FM, ausverkaufte Tourneen und die perfekte Kombination aus Konzerten und Studiozauberei haben dafür den Weg bereitet.
Nun setzt Bonobo zum nächsten Sprung in eine höhere Liga an und hat mit „Black Sands“
das richtige Album dazu gemacht.
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