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Local Natives
titel: Gorilla Manor
label: Infectious/Pias
v.ö.: 29.01.2010
format: CD
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Die Local Natives finden mit ihren ausgelassenen, mitreißenden Harmonien, verträumt orchestrierten Melodien und pulsierenden Rhythmen direkt ihren Weg in Dein Herz. Ihre Songs eignen sich fast ebenso gut zum Tanzen wie zum Zuhören und in Gedanken versinken. Stimmlich etwa in einer Linie mit Crosby Stills Nash & Young und The Zombies, inspiriert von Post-Punk und Afro-Beat, drückt dieses Quintett aus Kalifornien dem Indie-Rock seinen eigenen Stempel auf.
"Teamwork" ist das Schlüsselwort für die Local Natives. Das Dreiergespann aus Keyboarder Kelcey Ayer sowie den Gitarristen Ryan Hahn und Taylor Rice liefert die Ideen für Songwriting, Harmonien und Co, während sich Drummer Matt Frazier und Bassist Andy Hamm um das eindrucksvolle, DIY-Artwork der Band kümmern.
Eine der größten Erfolgsstorys des SXSW Festivals 2009: Die Local Natives nahmen die zweitägige Autofahrt von Los Angeles nach Austin auf sich, um neun spektakuläre Shows zu spielen und von einem Gig zum nächsten zu eilen. Ihr hektischer Zeitplan sollte sich aber auszahlen, denn die Band verließ Austin als neuer Geheimtipp.
Kelcey, Ryan und Taylor stammen aus Silver Lake bei Los Angeles und besuchten benachbarte High Schools. Sie taten sich ein Jahr nach dem Abschluss mit Bassist Andy zusammen und trafen kurz darauf auch Drummer Matt. So spielten und entwickelten sich die Local Natives drei Jahre lang, bis sie letztes Jahr feststellten, dass die neu entstandenen Songs die Sounds eines komplett neuen Projekts waren.
Im Dezember 2008 brach die Band nach Silver Lake auf, um dort zusammen in einem Haus zu wohnen. Dies war nicht das erste Mal, dass alle Mitglieder der Local Natives zusammen gewohnt hatten, ihr erstes Domizil in Orange County trug den Spitznamen "Gorilla Manor".
"Es war furchtbar chaotisch, ständig hingen irgendwelche Freunde bei uns ab und klimperten auf unseren Gitarren oder dem Klavier herum", sagt Ryan. "Es war eine unglaubliche Erfahrung und ich werde diese Zeit nie vergessen." Die erste gemeinsame Behausung der Band war nicht nur der Ort, an dem die meisten Songs des Albums entstanden sind, sie hatte auch einen solchen Einfluss auf die Band, dass ihr Debütalbum denselben Titel erhielt.
Das selbstfinanzierte Album "Gorilla Manor" wurde von Raymond Richards in West Los Angeles aufgenommen und gemeinsam von ihm und den Local Natives in Richards' Red Rockets Glare Studio produziert.
Die zwölf opulenten Stücke werden mit dem Opener "Wide Eyes" eingeleitet. "Es geht um die Faszination, die das Übernatürliche und das Unheilvolle auf die Menschen ausüben", so Ryan.
Darauf folgt das aufbrausende, vor Mandolinen nur so strotzende, "Airplane" , in dem Kelcey den Wunsch beschreibt, seinen Großvater kennenzulernen, der verstarb, bevor Kelcey überhaupt geboren war. Ebenfalls auf dem Album befindet sich der Song "Sun Hands", der bereits im Juli als Limited Edition Single veröffentlicht wurde. Laut Taylor handelt der Song vom "altbekannten Gefühl, etwas zu wollen, was man nicht haben kann - besonders, wenn man es bereits gehabt hat".
Kaum wiederzuerkennen ist "Warning Sign" von den Talking Heads: "Wir haben den Song im Prinzip komplett auf den Kopf gestellt" und so David Byrnes schreiende Vocals in einen wohlklingenden Dreiklang verwandelt.
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